Projekte

Sri Lanka:


Seit 1997 führt PRIPA eine Studie durch, die das Potenzial und die Aussichten für den Anbau und die Verarbeitung von Biofrüchten, -nüssen und -gewürzen in Sri Lanka untersucht.

Im Besonderen widmet sich das Projekt den Fragen nach dem gegenwärtigen Stand der Biobranche und ihrem zukünftigen Potenzial hinsichtlich:

      der Nachfrage und der Bestimmung agro-klimatisch geeigneter Anbaugebiete
      landwirtschaftlicher und wirtschaftlicher Aspekte ausgewählter Produkte
      Veredelungsmöglichkeiten
      Problemen und Beschränkungen der Branche.

PRIPA Organic Colombo (Pvt) Ltd. beschäftigt Zusammenschlüsse von Bauern, die geeignete Technologien nutzen, die für arme Landgemeinden erschwinglich sind. Diese Form des Bioanbaus hat Kleinbauern in Sri Lanka wirtschaftliche und soziale Überlebensfähigkeit mittels marktfähiger Produkte verschafft. Die wichtigsten davon sind Fruchtkonserven, Trockenfrüchte, Kokosnüsse, Cashewnüsse und Gewürze.




Kokosprojekt in Sri Lanka:


Seit 1997 betreibt PRIPA in SriLanka eine intensive Projektstudie, die Potenzial und Perspektiven für Anbau und Verarbeitung von Biofrüchten, Bionüssen und Biogewürzen in Sri Lanka untersucht. Dabei richtet sich die besondere Aufmerksamkeit auf die Gewinnung von Erkenntnissen im Zusammenhang mit dem aktuellen Zustand der Biobranche und den Auswirkungen auf ihr zukünftiges Leistungsvermögen unter tropischen Bedingungen im Hinblick auf:

NachfrageundBestimmung agro-klimatisch geeigneterAnbaugebiete,
landwirtschaftliche, wirtschaftliche,marktspezifische Gesichtspunktefür ausgewählte Produkte
Veredelungsmöglichkeiten
ProblemeundBeschränkungeninnerhalb der Branche.

So forciert PRIPA Organic Colombo(Pvt)Ltd.(PRIPA) beispielsweise Zusammenschlüsse von Bauern bei der Nutzung geeigneter Technologien, die auch von ärmeren Landgemeinden erworben werden können. Mit dem Bioanbau marktfähiger Produkte verschafft das Unternehmen zahlreichen Kleinbauern in Sri Lanka das wirtschaftliche Überleben und einen adäquaten sozialen Lebensstandard. Die wichtigsten marktfähigen Produkte sind Fruchtkonserven, Trockenfrüchte, Kokosnüsse, Cashewnüsse und viele Arten von Gewürzen.
Als Folge aus der oben beschriebenen Studie und auch, um die Kompetenz von PRIPA bei der nachhaltigen Entwicklung innerhalb der Bionahrungsbranche zu beweisen, hat PRIPA das Kokosnussprojekt initiiert.
Hierfür wurden 71 Bauern, mit 257ha Anbaufläche in den Distrikten Gampaha und Kurunegala, durch die Control Union Organisation(CU)zertifiziert. Damit wird ein Ziel der Studie verfolgt, die effektive Anordnung der Arbeitsabläufe zu überprüfen, das Potenzial für Ausbau und Diversifizierung sowie die technischen Anforderungen für die weitere Entwicklung des Bioanbaus zu definieren und schließlich zu zertifizieren.


Als Ergebnisse des Projektes haben sich folgende Vorteile für die Zusammenschlüsse der Biobauern in Sri Lanka herausgebildet:

Es hat sich ein guter Markt für frische Kokosnuss aus der zertifizierten Arbeit der Biobauern entwickelt. Die Arbeit der 50 ausgewählten Kokosnusssammler aus den Distriktdörfern hat sich bewährt und wird erweitert, um zuerreichen, dass sich ein Bauernzusammenschluss bildet, der das Sammeln der Kokosnüsse als eigenständiges Geschäft selbstständig betreiben kann. Die entstandenen Verbindungen zwischen Biobauern und auswärtigen Sammlern werden in die Produktionsstruktur integriert und ausgebaut und für Existenzverbessernde Dienstleistungen erweitert(z.B.Technologie, Kredite, Rohmaterial Lieferanten, Märkte usw.).
Die nötige Infrastruktur für den Anbau, das Sammeln und den Transport, das heißt die Logistik von und zu den Produktionszentren, hat sich wesentlich verbessert und wird weiter entwickelt. Die Produktionszentren schaffen vermehrt Beschäftigungsmöglichkeiten und gewährleisten den Familien in der unmittelbaren Nähe ihres Wohnortes ein nennenswertes Einkommen. Damit identifizieren sich die Mitarbeiter in einer sehr positiven Art und Weise mit ihrer Aufgabe und ihrem Arbeitgeber. Außerdem bleiben die angestammten, natürlichen Lebensräume durch die Praktizierung umweltfreundlicher Anbau- und Verarbeitungsmethoden erhalten.

Die Bauern, die von PRIPA überzeugt wurden, gemeinschaftliche Landwirtschaft zu betreiben, sind die eigentlichen Nutznießer des Projektes. Das gilt auch für die mittlerweile auf 15 Beschäftigte angewachsene Belegschaft von PRIPA in Colombo. Die Gruppe der mehr als hundert Sammler von Bio-Rohmaterial, Bauern, Arbeiter und Angestellte in den Distrikten Kurunegala, Kandy, Puttalam, Anuradhapura und Monaragala profitieren indirekt von ihrer Zuarbeit für PRIPA. Gleiches gilt für die Bauern, die Abfall bei derProduktion, z.B. die Fasern vom Schälen der Kokosnuss, als Bio-Dünger weiter verwerten. Damit verfügen die insgesamt 189 Familien der Angestellten und Mitarbeiter aus den Produktionszentren über einen auskömmlichen und gesicherten Lebensstandard, solange allerdings keine Erntekatastrophen eintreten. Noch hinzuzuzählen sind auch die Zulieferanten von Verpackungsmaterial (Schachteln, Säcke, Dosen und Paletten), die ebenfalls davon profitieren, dass das Kokosnussprojekt von PRIPA in dieser Weise ins Leben gerufen worden ist.

PRIPA verbessert Lebensstandard der Bauern
Ein Ziel des Projektes ist es, die Technologien für den Anbau von Biofrüchten und Kokosnüssen zu verbessern. Dadurch werden die sozioökonomischen Standards in den bäuerlichen Gemeinden, die am Sammeln und dem Verkauf von Naturkost Rohmaterial beteiligt sind, aufgewertet. Das Projekt, das im Moment noch auf bestimmte Distrikte begrenzt ist, kann bei Steigerung der Produktion nach Bedarf ausgeweitet werden.




Thailand:


Seit 2007 läuft unser Bananenprojekt in Thailand.